Schnelltests an der Grund- und Mittelschule Friesenried

Inzwischen gehören sie zur schon zur Morgenroutine, die Schnelltests, die wir seit der Wiederaufnahme des Unterrichts in allen Klassen der Grund- und Mittelschule jeweils am Montag und am Donnerstag durchführen müssen. Doch das war nicht immer so. Wie man als Schulkind einen Schnelltest richtig anwendet, das musste gelernt werden. Dazu wurde in den beiden Wochen vor den Pfingstferien in der Aula der Mittelschule Friesenried eine Teststraße eingerichtet. Frau Breitruck fand eine Gruppe engagierter Eltern, darunter auch medizinisches Personal, die die Kinder beim Erlernen des Selbsttestens anleiteten und unterstützten. Nachdem die Hände desinfiziert waren, stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Reihe nach an und wurden dann an den Tischen in der Aula fachkundig und individuell angeleitet: Testkassette auspacken, Pufferlösung abfüllen, mit dem Wattestäbchen in der Nase bohren, das Stäbchen in die Pufferlösung tauchen, bis 60 zählen und zum Schluss vier Tropfen der Flüssigkeit auf das Testfeld tropfen. Jedes Kind legte seinen Test auf seinem Namenschild ab und dann hieß es noch einmal:  Hände waschen. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse dürfen die Kinder auf dem Pausenhof spielen. Dass die Klassen sich nur in ihrem Pausenbereich aufhalten, auch das ist inzwischen Routine und trägt zur Sicherheit aller bei. Seit den Pfingstferien sind wir nun dazu übergegangen, die Tests im Klassenzimmer durchzuführen. Zum Glück hatten wir bisher nur negative Ergebnisse und das in diesem Fall sehr positiv. Unser Dank gilt allen Eltern, die uns in der Anfangszeit beim „Schnelltesten“ so tatkräftig und selbstverständlich unterstützt haben.

Kathrin Goller

 

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