Schulbustraining für die Erst- und Zweitklässler*innen

Vier Wochen nach Beginn des Schuljahres haben die Kinder der Klassen 1a, 1b und 2 an „Die Busschule“, einem Schulbustraining von DB und RVA, teilgenommen.

Zunächst bekam jedes Kind einen extra Fahrschein und übte, dass man beim Einsteigen nicht nur die Karte an den Automaten halten muss, sondern den Busfahrer auch noch freundlich grüßen soll. Anschließend war es die Aufgabe der Kinder, sich möglichst zügig einen Platz in der vorderen Hälfte des Busses zu suchen. Sowohl beim Ein- als auch beim Ausstieg achtete der Bustrainer darauf, dass niemand drängelte.

 

 

 

Dann wurde es spannend für die Kinder. Eine große dreieckige Plane wurde ausgebreitet und neben den Bus gelegt. Nun sollten alle Kinder der Klasse sich auf dieses Dreieck stellen. Ein Kind nach dem anderen durfte auf dem Fahrersitz des Busses Platz nehmen und schauen, wie viele von den Klassenkamerad*innen es sieht. Jede*r konnte so selbst erfahren, woher der Tote Winkel seinen Namen hat.

Das aufregendste kam zum Schluss: Vor der Rückbank wurde ein großer Kanister platziert, alle Kinder sollten sich gut festhalten und der Bus fuhr los. Dann machte der Fahrer eine angekündigte Vollbremsung. Die Schüler*innen waren fasziniert, mit welcher Geschwindigkeit der Kanister nach vorn „schoss“ und stellten fest: „Wenn des a Kind gwesa wär, wär’s it guat nausganga!“

So ging eine lehrreiche Schulstunde zu Ende und die Busfahrer hoffen, dass dieses Erlebnis lange im Gedächtnis der Kinder bleibt.

Bettina Neurohr, Andrea Schmid

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